Stiftung Burg Ravensberg - Geschichte und Natur im Teutoburger Wald

Die Burg Ravensberg (Ravensburg) bei Borgholzhausen, Stammburg des Ravensberger Landes

Spiele im Wald am 8. Mai / "Wasser und Brot" am 14. Mai

Unsere Spiele im Wald standen wettertechnisch ja schon von jeher unter einem guten Stern, aber so schön wie in diesem Jahr hatten sich die äußeren Bedingungen zuvor noch nie gezeigt. Die schon heiß zu nennende Sonne wurde sogleich pädagogisch verwertet, denn dadurch konnte der Wald von dem guten Dutzend kleiner und großer Besucherinnen und Besucher in seinen Funktionen als Schattenspender und kühlender Wasserspeicher sehr anschaulich wahrgenommen werden. Der Waldspielplatz am Barenberg überraschte uns dann noch mit neu eingebrachten Strukturierungen in Form von zahlreichen Totholzästen bis -stämmen, was im Lauf des vergangenen Jahres dazu geführt hat, dass noch mehr Buden und Tipis gebaut worden waren und dieses wirklich schöne und spannende Fleckchen Erde noch etwas spannender und aufregender als sonst daherkam. Unsere mitgebrachten bzw. vor Ort in die Tat umgesetzten Spiele - vom Seilparcours bis zu den Mülldetektiven - wurden von den Teilnehmern dann zu allem Überfluss auch noch mit Freude und Begeisterung in die Tat umgesetzt, so dass wir von einer überaus gelungenen Veranstaltung sprechen dürfen.

Am Pfingstsamstag bei unserer Veranstaltung "Wasser und Brot" galt es dann, erstmalig in diesem Jahr im Lehmofen unseres Backhauses Brot zu backen und aus unserem Tiefbrunnen die ersten Eimer Wasser des Jahres heraufzuholen. Zudem stand der Burggarten den prüfenden bis schwelgenden Blicken unserer Besucherinnen und Besuchern offen. Indem wir beim Lehmofen das Vorheizen auf gute drei Stunden ausdehnten; war es uns dieses Mal möglich, alle Brote bei durchgängigen und guten Temperaturen zu backen, was das Endergebnis sehr positiv beeinflusste. Das Brunnen-Team vom Heimatverein motivierte indessen reihenweise junge und ältere Besucher, ordentlich am (Brunnen-)Rad zu drehen, was auch in dieser Disziplin zu guten Ergebnissen (und in Folge zahlreichen gegossenen Stauden und Gartenpflanzen) führte.

So war es in der Summe ein entspanntes, aber auch eindrucksvolles Einläuten des Pfingsfestes 2016.