Burgfest der Tiere & Offenes Brunnenhaus

Der Tradition des einstigen Fledermausfestes folgend ist das Burgfest der Tiere mittlerweile eine feste Größe im Veranstaltungsangebot der Stiftung. Wenn sie auch niemals die Größe wie das Mittelalterfest für Kinder und Junggebliebene annehmen wird (was – nebenbei bemerkt – auch gar nicht gewünscht ist), so ist sie doch nicht weniger wichtig, denn über die direkte Auseinandersetzung mit der belebten Natur sollen die Besucher emotionale und handlungsorientierte Anknüpfungspunkte im eigenen Alltag ausmachen und möglichst auch umsetzen. Insofern war das Leitthema „Amphibien“ gut gewählt, denn Frösche empfinden wir ja durchaus als „niedlich“, doch stehen Amphibien generell unter großem Überlebensdruck – einerseits durch den Menschen verursacht, aber zugleich nur durch sein sofortiges Gegenhandeln aufzuhalten. Insofern ist diesbezüglich durchaus Eile geboten.

Dass es dann – natürlich auch begünstigt durch fast perfekt zu nennendes Wetter – so „krachen“ würde, hatten die Mitarbeiter und Helfer vor Ort kaum erwartet. Auch von „weither“ (exemplarisch zu nennen: Georgsmarienhütte und Bünde) kamen interessierte Menschen – immer stetig und in passender Anzahl. Nie war es im Ausstellungsraum mit den Lebendtieren zu voll, und unter dem Glasdach war stetes reges Basteln und Werken angesagt. Der Garten – vom heißen Sommer sichtlich gezeichnet – präsentierte sich dennoch recht schmetterlingshaft, und auch das Brunnenhaus zog einige Aufmerksamkeit auf sich.

So sei an dieser Stelle wieder allen Helferinnen und Helfern – auch denen, die im entfernten Osnabrücker Land ordentlich “auf den Busch geklopft” hatten – gedankt, und auch die ankündigende Presse sei einmal ausdrücklich erwähnt, denn dass wir es über die Landesgrenze hinweg bis ins „Meller Kreisblatt“ mit Foto geschafft hatten, das passiert auch nicht alle Tage.